Dom, Baptisterium, Campanile und Camposanto auf der Piazza dei Miracoli in Pisa als Bauensemble der italienischen Proto- oder Vorrenaissance

Vorab ein Blick nach Florenz und Rom

Gleich mehrere kunst- und baugeschichtlich hochbedeutsame ebenfalls toskanische Bauwerke, die der als Proto- oder Vorrenaissance bezeichneten Stilepoche zugerechnet werden, rücken in den Fokus, sofern man Pisa in östlicher Richtung verlässt. Den Arno aufwärts, nur rund 70 Kilometer Luftlinie entfernt, begegnen uns in Florenz mit den Kirchen San Miniato al Monte (s. Abb. 1, 2, 6) und Santi Apostoli (s. Abb. 7, 8) sowie dem Baptisterium San Giovanni (s. Abb. 10, 11) gleich drei Beispiele der Sakralarchitektur die, obschon von der Zeitstellung her noch nicht der eigentlichen Renaissance zugehörig, einige ihrer Wesensmerkmale vorwegnehmen, antizipieren. Aus diesem Grund werden sie von manchen Experten – aufbauend auf den im 19. Jahrhundert gewonnenen Erkenntnissen des Schweizer Kulturhistorikers Jacob Burckhardt – stilistisch nicht direkt, wie eigentlich klar zu erwarten wäre, der Romanik, sondern der in ihrer geographischen Verbreitung stark eingegrenzt auftretenden, eine ihrer regionalen Sonderformen markierenden sogenannten Proto- oder Vorrenaissance zugeordnet. Um einem aufgrund dieser These lauernden gravierenden Missverständnis vorzubeugen: Die Romanik selbst mit der ihr eigenen allseits geläufigen Vorliebe und Wertschätzung für Rundbögen, Säulen und bereits aus der römischen Architektur bekannten Bauformen wie der sich ursprünglich aus einer Gerichts- und Markthalle zur frühchristlichen Kirche entwickelnden Basilika ist schon ein antikisierender Stil gewesen. Die Proto- oder Vorrenaissance dürfen wir hingegen als alle genannten Einzelelemente aufnehmende, jedoch die der Romanik typischerweise innewohnende Schlichtheit verlassende und in künstlerischer Prachtentfaltung schwelgende Steigerung derselben, als spezifischen Gemeinsamkeiten verpflichtete Ästhetisierung des gebauten Raumes begreifen.

1. Der Baubeginn der oberhalb der Piazzale Michelangelo an der Stelle einer frühchristlichen Kirche gelegenen dreischiffigen Basilika San Miniato al Monte ist zeitlich um das Jahr 1014 zu verorten. Die Bekrönung der mit weißem Carrara-Marmor und dunkelgrünem Serpentinit (verde di Prato) inkrustierten (verkleideten) Fassade mit einem Giebel einschließlich der Skulptur eines ein Wollbündel tragenden und somit die lokal einflussreiche, bedeutende Gilde der Tuchmacher symbolisierenden Adlers (vgl. dazu Abb. 16) als oberstem Abschluss ist jedoch erst um 1200 erfolgt. Die Verlegung des Fußbodens nicht vor 1207, so dass von einer Gesamtbauzeit von annähernd zweihundert Jahren auszugehen ist. Oberhalb des Arkadenbogens der mittleren Eingangszone das erste postantike Giebelfenster.

4. Die Außenansicht der unter den Päpsten Coelestin I. und Sixtus III. von 422 bis 440 errichteten stadtrömischen Kirche Santa Sabina all‘ Aventino verdeutlicht das basilikale Schema mit erhöhtem Mittelschiff und symmetrisch angeordneten weitaus niedrigeren und schmaleren Seitenschiffen (s. Abb. 3, 7, 15). Von denen auf der vorliegenden Abbildung jedoch nur eines sichtbar ist.
5. Das breitere Mittelschiff von Santa Sabina all‘ Aventino (s. Abb. 3) ist durch mit korinthischen Kapitellen versehene Marmorsäulen, welche noch dem 2. Jahrhundert angehören, von den ursprünglich fensterlosen Seitenschiffen getrennt. Tageslicht hat neben den drei Apsisfenstern nur über die Ober- oder Lichtgaden des erhöhten Mittelschiffs den Innenraum erhellt.
6. Dieselbe in Längsrichtung des Sakralbaus vorgenommene Untergliederung in ein breiteres Mittelschiff (s. Abb. 2), das mittels Marmorsäulen und vierteiligen Pfeilern von den Seitenschiffen abgetrennt ist, begegnet bei San Miniato al Monte in Florenz wieder. Die hauptsächliche Zufuhr von Tageslicht ist wie bei Basiliken üblich durch die Obergaden geregelt. Die künstlerisch beeindruckende Wirkung des Innenraums beruht auf der Farbigkeit von Wandmalereien in Kombination mit Mosaiken und Marmorinkrustationen.
7. Die äußere Schlichtheit der wie San Miniato al Monte (s. Abb. 1, 2, 6) den frühchristlichen Bautypus der dreischiffigen Basilika verkörpernden Kirche Santi Apostoli in Florenz kontrastiert auffällig mit dem antikisierenden Gebäudeinneren (s. Abb. 8). Baubeginn ist wie beim Baptisterium San Giovanni kurz nach der Mitte des 11. Jahrhunderts gewesen.
8. Zwei aus grünlichem Serpentinit (verde di Prato) gearbeitete Säulen im Inneren von Santi Apostoli sind mit korinthischen Kapitellen aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. versehen, die übrigen sind den antiken Vorbildern detailgetreu nachempfunden. Die oberhalb der Kapitelle exakte Halbkreise formenden Bögen gleichen ihren regelmäßig-geometrischen Pendants in San Miniato al Monte (s. Abb. 6).
9. Im Kirchenbau steht das Okotogon (Achteck) für Vollkommenheit, göttliche Perfektion und Auferstehung. Insofern bietet sich, sofern kein Längs- sondern ein Zentralbau errichtet werden soll, neben einem runden, ovalen, kreuzförmigen oder sechseckigen Grundriss insbesondere das Oktogon wie hier bei San Vitale in Ravenna geradezu an. San Vitale – während der Regierungszeit Kaiser Justinians in den 530er und 540er Jahren erbaut – gilt daher nicht nur wegen seiner prachtvollen Innendekoration mit farbigen Mosaiken als Musterbeispiel spätantiken Architekturwollens.
10. So nimmt es nicht wunder, dass die dem Heiligen Johannes geweihte Taufkirche, das von 1059 bis 1150 erbaute Florentiner Baptisterium San Giovanni, dem Grundriss nach ebenso einem Oktogon entspricht. Dante, der 1265 vor Ort geborene Schöpfer der „Göttlichen Komödie“ , hat das Baptisterium übrigens für einen Mars-Tempel aus Augusteischer Zeit gehalten. Sein antiker Ursprung ist von den beiden hervorragendsten Architekten der Frührenaissance Filippo Brunelleschi und Leon Battista Alberti nicht angezweifelt worden. Womit sie sich im Irrtum befanden.
11. Beim gegenüber dem Pisaner Pendant in den Dimensionen nicht ganz heranreichenden Florentiner Baptisterium sind vier bis fünf Zentimeter dicke Platten den Bruchsteinmauern vorgelegt. Wie bei San Miniato al Monte (s. Abb. 1) beschränkte man sich bei der Farbgestaltung auf weißen Carrara-Marmor und grünen Serpentinit (verde di Prato). Zwei Hauptgeschosse mit je drei Feldern zwischen zweifarbigen Eckpfeilern lassen verschiedene gestalterische Motive zur Geltung kommen. So variieren etwa die Fensterformen und ihre plastisch vorspringende Rahmung zwischen rund mit überwölbendem Bogen und rechteckig mit dreieckigem Aedicula-Giebel. Über dem allseits umlaufenden Gesims befindet sich ein zurückgesetztes, den Ansatz des Gewölbes verblendendes Attika-Geschoss.
12. Dass das Thema Inkrustation (Verblendung) eines Sakralbaus bereits in der Antike aktuell war – es sich somit grundsätzlich nicht um eine erstmalige Neuschöpfung sondern um ein Nachempfinden des bereits Vorhandenen während der Protorenaissance gehandelt hat – belegt ein Blick ins Innere des in Rom gelegenen Pantheon. Das von Marcus Vipsanius Agrippa zu Beginn des Prinzipats errichtete und von Kaiser Hadrian nach einem Brand in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts sanierte Bauwerk gilt gemeinhin als vollkommenster Rundbau des Altertums. Die gegenüber den Florentiner Beispielen anders wirkende Farbigkeit beruht auf der Verwendung anderer Marmorarten.

Zwischen San Miniato al Monte und dem Baptisterium bzw. Santi Apostoli liegen mehrere Kilometer Wegstrecke, die sich zu Fuß bei hinreichender Kondition allerdings bequem überwinden lassen. Trotz aller stilistischen Gemeinsamkeiten, trotz aller angemessenen und fraglos gebührenden Wertschätzung jedes einzelnen dieser drei legendären Beispiele gelungener Sakralarchitektur der Protorenaissance. Von einem zusammengehörigen Komplex kann jedoch aufgrund der isolierten Standorte nicht die Rede sein. Damit darf die Situation auf Pisas Piazza dei Miracoli nicht verglichen werden. Bei den auf einer auch als Piazza del Duomo bekannten, auf einer Grünfläche im nordwestlichen Teil dezentral am Rande des historischen Stadtkerns gelegenen Sakralbauten handelt es sich im Gegensatz dazu um ein veritables Bauwerksensemble. Also um eine Gruppe von aufeinander Bezug nehmenden Gebäuden und Freiräumen, die im gegebenen Zusammenhang eine besondere ästhetische Qualität bzw. städtebauliche Funktion aufweisen (s. Abb. 13).

13. Luftbildaufnahme von Pisas Piazza dei Miracoli. Die Lage der vier Hauptbauwerke zueinander wird deutlich.

In Pisa

Die Beziehung der jeweils am Arno gelegenen Städte Pisa und Florenz mit letztlich wohlwollender nachbarschaftlicher Konkurrenz oder auch nur gesunder Rivalität umschreiben zu wollen, wäre wohl ein Euphemismus. Zu ausgeprägt der Gegensatz, zu unnachgiebig die zahlreichen Versuche beider Republiken sich gegenseitig in die Schranken zu weisen. Allein zwischen 1499 und 1505 widerstand Pisa drei Belagerungen durch Armeen der Florentiner. 1509 war es dann soweit. Wegen einer grassierenden Hungersnot blieb nichts anderes mehr übrig als am 8. Juni zu kapitulieren. Mit der so sehr geschätzten, altvertrauten Unabhängigkeit war es vorbei.

Dabei waren die Verhältnisse ursprünglich gänzlich anders gelagert. Denn Pisas Bedeutung aufgrund der gegebenen maritimen Potenz übertraf zunächst diejenige von Florenz bei weitem. Der Einfluss erstreckte sich sogar auf die großen Inseln des Tyrrhenischen Meeres (Korsika 1050 – 1295, Balearen 1115 – 1184, Teile Sardiniens 1207 – 1324). Die Seerepublik verfügte über Handelsstützpunkte (s. Abb. 14) in vielen größeren Küstenstädten des westlichen und östlichen Mittelmeerraumes (Salerno, Neapel, Messina, Palermo, Tunis, Alexandria, Tyros, Akkon, Konstantinopel und andere mehr). War dementsprechend vielfältiger kultureller Einflussnahme ausgesetzt.

14. Die ökonomischen Möglichkeiten und territorialen Besitztümer Pisas im Hoch- und Spätmittelalter.

Ein nahe bei Palermo 1063 erfochtener Seesieg gegen die Sarazenen einschließlich der Erbeutung zahlreicher Schätze und Kostbarkeiten („Vae victis!“) soll den unmittelbaren Anlass für die Errichtung einer neuen Kathedrale (s. Abb. 13, 15, 16) gebildet haben. In demselben Jahr 1063, in dem die Venezianer sich an den Bau von San Marco machten, und gerade einmal vier Jahre nach Baubeginn am Baptisterium in Florenz.

Entstanden ist eine kreuzförmige, wiederum dem Typus der Säulenbasilika folgende Anlage mit fünfschiffigem Langhaus, das unmittelbar jenseits der als dreischiffige Emporenbasiliken gestalteten Querhausarme und dem anschließenden Chor in eine Apsis einmündet. Über der ein Rechteck und kein Quadrat bildenden Vierung, das heißt des Raumes der beim Zusammentreffen von Haupt- und Querschiff entstanden ist, erhebt sich eine erst 1380 nach mehr als dreihundert Jahren Gesamtbauzeit hinzugefügte elliptische Kuppel.

15. Blick vom Campanile auf die den östlichen Abschluss der Cattedrale di Santa Maria Assunta bildende Apsis und den Schnittpunkt zwischen südlichem Querhausarm und Chor. Die Fassade des Untergeschosses ist mit Blendarkaden versehen, während die darüber befindlichen Stockwerke der Apsis außen mit umlaufenden Zwerggalerien verziert sind.

16. Blick auf die Westfassade. Der gesamte Außenbau ist mit weißem Marmor mit – im Gegensatz zum zeitgenössischen Florenz – mehrfarbiger Inkrustation verkleidet. Eingelegte Ornamente und Medaillons vervollständigen die dekorative Gestaltung der durch Blendarkaden akzentuierten Fassade des Untergeschosses. Darüber erheben sich vier Galerien mit 52 Säulen bis zu einer Firsthöhe von 34,2 Metern. Eine von Andrea Pisano erschaffene Madonna mit Kind bildet den bekrönenden Abschluss. Für die gesamte europäische Architekturgeschichte sollte der hier innovativ ersonnene Übergang von der glatten Wand zur plastisch gestalteten Schaufläche eine bedeutsame Neuerung darstellen.
17. Das Mosaik in der Apsiskalotte wurde von Francesco di Simone begonnen und 1302 von Cimabue vollendet. Cimabue, einer der wichtigsten namhaft zu machenden Künstler, von deren beabsichtigtem Bestreben realitätsnähere und nicht nur symbolhafte Personen abzubilden eine direkte Linie zu Giotto führt, ist die Darstellung des rechts neben dem thronenden Christus stehenden Johannes zu verdanken.
18. Das dem Dom vorgelagerte Baptisterium, ein dem Empfang des ersten und grundlegendsten Sakraments gewidmeten Gebäudes mithin, steht für den vielerorts im Mittelalter lebendigen Gedanken, dass eine Kirche erst nach dem Akt der Taufe, die demnach an einem anderen Ort stattzufinden hatte, betreten werden durfte. Außerhalb Italiens verlor das Baptisterium seit dem späten 8. Jahrhundert seine Eigenständigkeit, als angeordnet wurde, dass Kinder schon im ersten Jahr getauft werden sollten, und sich daher die Taufen in die eigentliche Kirche verlagerten. Nur Italien behielt die Tradition der gesonderten Taufkapellen teilweise bei.

Rund 90 Jahre nach Beginn der Arbeiten am Dom machten sich die Pisaner 1152 an die Errichtung der mit 54 Meter Höhe und 107 Meter Umfang größten Taufkirche der christlichen Religionsgemeinschaft. Die Kuppel konnte erst 1394 fertiggestellt werden, so dass einschließlich aller Unterbrechungen von einer Gesamtbauzeit von 240 Jahren auszugehen ist. Der Typus des zentralen Rundbaus, wie er während der Renaissance in der Rotunde von St. Peter seine monumentalste und noch in der Gegenwart vielbewunderte Realisierung finden sollte, findet im Pisaner Baptisterium ein frühes stilistisch der Protorenaissance zuzuordnendes anregendes Muster, dessen Architekten selbst weder bei der Planung des Grundrisses Anleihen beim Pantheon (s. Abb. 12, 19, 20) noch bei der Gestaltung des Aufrisses Kenntnis des spätantiken Vorbilds von San Vitale (s. Abb. 9, 21) verneint haben würden.

Doch wenn San Vitale eine Vorbildfunktion für die Gestaltung des Pisaner Baptisteriums eingenommen hat, hätte man es in diesem Fall nicht mit byzantinischen anstatt spätantiken Einflüssen zu tun? Die Beantwortung der Frage kann richtigerweise nur dann erfolgen, wenn man sich Klarheit darüber verschafft, dass die Arbeiten an San Vitale noch zu Lebzeiten Kaiser Justinians I. um die Mitte des 6. Jahrhunderts abgeschlossen worden waren. Einschließlich der Ausgestaltung des Gebäudeinneren mit überaus qualitätvollen farbenprächtigen Mosaiken. 

Die Zweiteilung des Imperium Romanum in ein West- und Oströmisches Reich ist 395 erfolgt. Noch 589 – über 100 Jahre nach der 476 erfolgenden Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus – hat der Patriarch von Antiochia, Bischof Gregor, im Auftrag des in Konstantinopel residierenden östlichen Kaisers Maurikios eine Rede an versammelte Soldaten in einer Notsituation gehalten: „Erweist euch als Erben des Gehorsams der Väter, so wie ihr sie in der Tapferkeit beerbt habt, damit ihr euch durch und durch als Römer zeigt, damit kein Tadel an euch hängenbleibt oder euch als unechte Kinder zeigt. Unter der Führung der Konsuln und Kaiser haben diejenigen, die euch gezeugt haben, durch Gehorsam und Tapferkeit die gesamte Oikumene erobert. Manlius Torquatus bekränzte seinen Sohn und ließ ihn töten, weil er ihn tapfer fand, aber ungehorsam.“

In dem Verweis auf eine offensichtlich allen Anwesenden bekannte, wenn auch mehr als neunhundert Jahre zurückliegende Episode aus der römischen Republik des vierten vorchristlichen Jahrhunderts liegt eine tiefergehende Wahrheit verborgen: Man fühlte sich auch im Osten immer noch als Römer. Noch nicht als Byzantiner. Was sich erst mit der islamischen Expansion im nachfolgenden Jahrhundert zu verändern begann, so der Althistoriker Rene Pfeilschifter.

Insofern ist es angemessen San Vitale in Ravenna als sakrales Bauwerk der Spätantike und nicht des Byzantinischen Reiches anzusprechen. Mit Auswirkungen für die Würdigung der Einflüsse, denen das Pisaner Baptisterium ausgesetzt war..

23. 110 Jahre nach der Grundsteinlegung des Domes ist 1173 diejenige des als „Schiefer Turm von Pisa“ berühmten freistehenden Glockenturmes, des 56 Meter hohen, ebenfalls aus weißem Carrara-Marmor bestehenden Campanile, nur wenige Meter von der Cattedrale di Santa Maria Assunta entfernt, erfolgt. Jedes Stockwerk verfügt über eine umlaufende, 30 Säulen aufweisende Säulengalerie. Bei äußerer Gefahr diente der Campanile dem Klerus als Fluchtpunkt und Rückzugsort.
24. Der Blick in den Innenhof des Camposanto als nördlicher Abschluss der Piazza dei Miracoli strahlt der Zweckbestimmung der Anlage als Begräbnisstätte entsprechend Ruhe und Harmonie aus. Das rechteckige Bauwerk wurde von 1278 bis 1358 errichtet.

Im nachfolgenden Beitrag wird es inhaltlich um die Malerei der Protorenaissance, insbesondere auch um den wichtigsten Künstler dieser Stilphase, Giotto, gehen.

Bildnachweis © 1 Rufus46, CC BY-SA 3.0, unverändert; 2 Elisa Marianini, CC BY-SA 4.0, unverändert; 3 The British Library @ Flickr Commons, File: 429 of ‚Rome et ses monuments. Guide du voyageur catholique dans la capitale du monde chrétien … Avec cinquante-et-un plans annotés‘ (11073660735). jpg, no restrictions, unverändert; 4 Dnalor 01, CC BY-SA 3.0 at, unverändert; 5 ThePhotografer, CC BYSA 4.0, unverändert; 6 Rufus46, CC BY-SA 3.0, unverändert; 7 Francesco Bini, CC BY-SA 4.0, unverändert; 8 I, Sailko, CC BY 2.5, unverändert; 9 Américo Toledano, CC BY-SA 4.0, unverändert; 10 Christopher Kaetz, gemeinfrei, unverändert; 11 Zairon, CC BY 4.0, unverändert; 12 Joseolgon, CC BY 4.0, unverändert; 13 Guglielmo Giambartolomei, CC BY-SA 4.0, unverändert; 14 -kayac- – File:Espansione_di_Pisa.png, CC BY-SA 4.0, unverändert; 15 Spike, CC BY-SA 4.0, unverändert; 16 PROPOLI87, CC BY-SA 4.0, unverändert; 17 Tobias Bär, CC BY-SA 3.0, unverändert; 18 Eckhard Henkel, CC BY-SA 3.0 de, unverändert; 19 Andrea Palladio – originally: Andrea Palladio (1570). Quattro libri dell’Architettura reprinted by: Giacomo Leoni (1721). Palladio (according to O’Neal; same as The Architecture of Palladio in Four Books?) reprinted by: O’Neal (1960). Jefferson’s Buildings at the University of Virginia. The Rotunda. Charlottesville, Virginia: The University of Virginia Press. (Plate I), gemeinfrei, unverändert; 20  Wilhelm Lübke, Max Semrau: Grundriß der Kunstgeschichte. Paul Neff Verlag, Esslingen, 14. Auflage 1908, gemeinfrei, unverändert; 21 bradhostetler – https://www.flickr.com/photos/37979777@N08/12521626684/, CC BY 2.0, unverändert; 22 Spike, CC BY-SA 4.0, unverändert; 23 Alkarex Malin äger, CC BY-SA 3.0, unverändert; 24 Bernd Thaller CC BY 2.0, unverändert;

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