Architektur der Frührenaissance in Florenz

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts, des Quattrocento, war Florenz kurzzeitig zusammen mit Bologna in einer gegen die territorialen Ambitionen Mailands gerichteten Allianz verbündet. Trotzdem konnte man die Einnahme Bolognas durch die Truppen Gian Galeazzo Viscontis, des mächtigen Herzogs von Mailand, im Sommer 1402 nicht verhindern. Der republikanisch verfassten Arnostadt, in der Mitglieder der neun wichtigsten … Architektur der Frührenaissance in Florenz weiterlesen

Giotto oder wie eine neue Kunstauffassung in der italienischen Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts Einzug hält

Soviel ist sicher: Es bedurfte nicht erst der Erkenntnisse und Einsichten der modernen Kunstgeschichte, um ausgiebig zu würdigen, dass sich im Duecento und Trecento - diese beiden italienischen Begriffe haben sich zur zeitlichen Kennzeichnung vor allem der kulturhistorischen Eigentümlichkeiten des 13. und 14. Jahrhunderts auf der Apenninenhalbinsel allgemein durchgesetzt - etwas Außergewöhnliches ereignet hat. Eine … Giotto oder wie eine neue Kunstauffassung in der italienischen Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts Einzug hält weiterlesen

Der Deutsche Orden: Mission und Expansion im südöstlichen Ostseeraum

Von heute aus betrachtet, ist es einer höchst eigentümlichen historischen Wendung geschuldet, der zufolge eine ursprünglich zur Krankenpflege während eines Kreuzzuges in der Levante unter dem Druck der Ereignisse angetretene karitative Gemeinschaft sich bald danach zu erfolgreichen Staatsgründern im Raum der späterhin als West- und Ostpreußen bezeichneten Regionen bzw. im Baltikum gewandelt hat. Wie aus … Der Deutsche Orden: Mission und Expansion im südöstlichen Ostseeraum weiterlesen

Die Hanse: Von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städten gemeinschaftlich organisierter Handel zu Lande und auf dem Wasser

Die Anfänge Gleich in mehrfacher Hinsicht ist der bemerkenswerte, über nicht wenige Generationen andauernde wirtschaftliche Erfolg, den der Hanse zugehörige oder nahestehende Städte (s. Abb. 1, 2) für sich verbuchen konnten, in nuce auf einen einst freundschaftlich verbundenen, später dann in Ungnade gefallenen Vetter des Staufers Kaiser Friedrich I. Barbarossa zurückzuführen. Die Rede ist vom … Die Hanse: Von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städten gemeinschaftlich organisierter Handel zu Lande und auf dem Wasser weiterlesen

Das mittelalterliche Rathaus als baulicher Ausdruck eines breiten und zunehmend immer umfangreicheren Aufgabenspektrums der städtischen Selbstverwaltung

Nur allzu gerne möchte man zu Gast in einer aufwendig mit viel Liebe zum Detail restaurierten fast schon filmreifen Kulisse einer mittelalterlichen Stadt, ob nun hierzulande oder anderswo in Europa, im örtlichen Rathaus den Stein gewordenen Ausdruck des Bürgerstolzes, der Selbstbehauptung vieler zumeist namenloser längst verstorbener Einwohner gegen die obrigkeitlichen Ansprüche eines mehr oder weniger … Das mittelalterliche Rathaus als baulicher Ausdruck eines breiten und zunehmend immer umfangreicheren Aufgabenspektrums der städtischen Selbstverwaltung weiterlesen

Spätmittelalter – Einsichten in eine keineswegs nur dunkle Epoche

Der Zeitrahmen Wo das Spätmittelalter endet, beginnt die frühe Neuzeit. Im englischen Sprachraum als early modern period bezeichnet. Doch wann jahresgenau das ist, scheint sich nach wie vor erfolgreich einer allgemein verbindlichen Festlegung zu entziehen.  Im nie versiegenden Strom der wissenschaftlichen Diskussion gilt manchen Experten Gutenbergs eine wahre Medienrevolution auslösende Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern … Spätmittelalter – Einsichten in eine keineswegs nur dunkle Epoche weiterlesen

Architektur der Gotik

"Bei aufmerksamer Betrachtung stellen wir fest, dass viele der herausragenden Schöpfungen des 20. Jahrhunderts ein ganzes Bündel von Errungenschaften aufgreifen, bereichern und aktualisieren, die zwischen 1140 und 1350 im Nordwesten Europas gemacht worden sind. Ihnen haben Architekten wie Poelzig, Bruno Taut, Mies van der Rohe, Gropius, Niemeyer, Gaudí, aber auch Nervi, Gaudin oder Gehry einen … Architektur der Gotik weiterlesen

Architektur der Romanik

Versuch einer Einordnung Wer den fraglos berechtigten Versuch unternimmt den Architekturstil der Romanik mit einer aus der Historie geläufigen Periodisierung in Beziehung zu setzen, wird eindeutig auf das Hochmittelalter verwiesen. Einer uns weit entfernt vorkommenden Epoche, zu deren prägenden Merkmalen unter anderem die Kunst des Minnesangs oder die Anfänge des Wettstreits von in metallene Rüstungen … Architektur der Romanik weiterlesen

Kaiser Friedrich II.: Der erste moderne Mensch auf dem Thron oder das Staunen der Welt

Um ihn, den 1194 unweit der heutigen Stadt Ancona an der Adria Geborenen, zu charakterisieren, seiner facettenreichen Persönlichkeit und Herrschaftsausübung gleichermaßen gerecht zu werden, hat es an überschwänglichen Lobeshymnen wahrlich nicht gefehlt. Dabei sind ihm, dem Enkel Barbarossas, verschiedene Päpste mit dem Höchstmaß an denkbarer Ablehnung - sich gleich mehrfach im Akt der Exkommunikation äußernd … Kaiser Friedrich II.: Der erste moderne Mensch auf dem Thron oder das Staunen der Welt weiterlesen

Kaiser Friedrich I. Barbarossa: Ein Staufer als hochrangigster weltlicher Herrscher im Abendland des 12. Jahrhunderts

Immer wieder Italien Seit der Kaiserkrönung Karls des Großen durch Papst Leo III. am Weihnachtstag 800 in Rom waren mehr als 350 Jahre vergangen, als der aus dem Adelsgeschlecht der Staufer stammende römisch-deutsche König Friedrich I. sich 1155 anschickte ebenfalls die Kaiserkrone aus den Händen des Nachfolgers des Apostelfürsten Petrus zu empfangen. Doch in der … Kaiser Friedrich I. Barbarossa: Ein Staufer als hochrangigster weltlicher Herrscher im Abendland des 12. Jahrhunderts weiterlesen