Einleitung Eine naheliegende Frage, die sich beim durchwandernden Betrachten, dem unmittelbaren Erleben eines jahrhundertealten Gartens oder nicht eben neu angelegten Parks stellt, ist diejenige nach dem ursprünglichen Zustand. Was waren die anfänglichen Absichten, die frühen Arrangements der Garten- und Landschaftsbauer bzw. Architekten vor vielen Dekaden und was spätere, vermutlich erst dem Zeitalter des Barock oder … Gärten der Renaissance weiterlesen
Griechisch-Römische Antike
Sandro Botticelli: Bilder, Mythen und eine überzeitliche Konzeption von idealer weiblicher Schönheit
Vom um 1445 in Florenz geborenen und 65 Jahre später im Jahr 1510 dortselbst verstorbenen Sandro Botticelli hieß es schon wenige Jahrzehnte nach seinem Ableben, er habe die letzten Lebensjahre verarmt zugebracht. Dabei geht es nicht um irgendwelche beiläufigen von missgünstigen Zeitgenossen kolportierten Gerüchte, sondern immerhin um vom angesehenen Künstlerbiographen Giorgio Vasari 1550 bereitgestellte Informationen. … Sandro Botticelli: Bilder, Mythen und eine überzeitliche Konzeption von idealer weiblicher Schönheit weiterlesen
Architektur der Frührenaissance in Florenz
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts, des Quattrocento, war Florenz kurzzeitig zusammen mit Bologna in einer gegen die territorialen Ambitionen Mailands gerichteten Allianz verbündet. Trotzdem konnte man die Einnahme Bolognas durch die Truppen Gian Galeazzo Viscontis, des mächtigen Herzogs von Mailand, im Sommer 1402 nicht verhindern. Der republikanisch verfassten Arnostadt, in der Mitglieder der neun wichtigsten … Architektur der Frührenaissance in Florenz weiterlesen
Die Frührenaissance in Italien: Abschied vom Mittelalter – Aufbruch in eine neue Ära
Einleitung Auf einen der weithin bedeutendsten Humanisten des Trecento, des 14. Jahrhunderts, ist die bis in unsere Gegenwart häufig wiederholte, geläufige und dem entgegenstehende Aspekte wie etwa die Gründung der ersten Universitäten (Bologna 1088, Oxford 1096) bisweilen ausblendende Vorstellung vom Mittelalter als eines dunklen, düsteren Zeitalters zurückzuführen. Die Rede ist von Francesco Petrarca, dessen zahlreiche … Die Frührenaissance in Italien: Abschied vom Mittelalter – Aufbruch in eine neue Ära weiterlesen
Das Oströmische Reich im 6. Jahrhundert unter Kaiser Justinian: Auf dem Höhepunkt von Macht und Bedeutung
Warum wir (noch) nicht von byzantinischer Geschichte sprechen Der von seinem Onkel Justin am 1. April 527 zum Augustus - zum Mitkaiser mit der baldigen Aussicht auf alleinige Regentschaft - erhobene Justinian genießt in unserer Gegenwart eher nicht den Bekanntheitsgrad wie beispielsweise der als Philosphenherrscher mit stoischen Neigungen populäre Marc Aurel oder der als Reisekaiser … Das Oströmische Reich im 6. Jahrhundert unter Kaiser Justinian: Auf dem Höhepunkt von Macht und Bedeutung weiterlesen
Die Franken als Schöpfer des langlebigsten Nachfolgereiches des weströmischen Imperium
Nur plumpe, kulturlose, Barbaren? Als erste wurden die Bewohner der Landschaft Karien im westlichen Kleinasien von Homer in der Ilias als Barbaren bezeichnet. Ein wenig schmeichelhaftes Etikett, das alsbald für alle galt, die nicht Griechisch sprechen konnten. Nachdem die Römer zur Zeit der mittleren Republik im Rahmen ihrer imperialen Expansion sich des Heimatlandes von Platon und Aristoteles … Die Franken als Schöpfer des langlebigsten Nachfolgereiches des weströmischen Imperium weiterlesen
Die Zeit der Völkerwanderung: Stammesverbände in dynamischer Bewegung
Einleitung Migration in all ihren Facetten - von den auslösenden Ursachen bis hin zu den Aufnahmekapazitäten möglicher Gastländer - ist ein den politischen und gesellschaftlichen Diskurs mitbestimmendes Thema der Gegenwart. Ob man will oder nicht. Der Blick in die weit zurückliegende Vergangenheit der Spätantike zeigt jedoch, dass Wanderungsbewegungen nicht nur von Individuen oder Kleinfamilien, sondern … Die Zeit der Völkerwanderung: Stammesverbände in dynamischer Bewegung weiterlesen
Architektur der Spätantike
Gibbons langer Schatten Noch immer wirken Edward Gibbons Thesen bis in die Gegenwart nach und beeinflussen unsere Vorstellungen davon, wie wir die römischen Kaiser mitsamt dem von ihnen organisierten und verwalteten Imperium wahrnehmen. Da dessen flächenmäßig größte Ausdehnung unter dem von 98 bis 117 regierenden Trajan erreicht wurde, scheint es ja auch durchaus naheliegend zu … Architektur der Spätantike weiterlesen
Allen Verfolgungen zum Trotz: Die christliche Glaubensgemeinschaft etabliert sich in der Spätantike
Die Zeit der Verfolgungen Ausdrucksvoll sind antike Berichte, in denen beschrieben wird, wie Angehörige der christlichen Religion von manchen, jedoch bei weitem nicht allen römischen Kaisern gezielter Verfolgung ausgesetzt waren. Nero, selbst ein Hauptverdächtiger in der Schuldfrage, wer denn den großen Brand Roms im Jahr 64 verursacht hat, sah in den nur einen einzigen Gott … Allen Verfolgungen zum Trotz: Die christliche Glaubensgemeinschaft etabliert sich in der Spätantike weiterlesen
Beginn der Spätantike
Epochengrenzen Wer sich die berechtigte Frage stellt, wann die Spätantike eigentlich zu Ende war, das Frühmittelalter somit begonnen hat, wird mit ganz unterschiedlichen Antworten konfrontiert. Nicht einmal das letzte Jahrhundert des römischen Altertums scheint für die einschlägigen Fachleute, Althistoriker und Mediävisten, exakt und damit widerspruchsfrei festzustehen. Dementsprechend wird mal das fünfte, mal das sechste oder … Beginn der Spätantike weiterlesen