Die Hanse: Von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städten gemeinschaftlich organisierter Handel zu Lande und auf dem Wasser

Die Anfänge Gleich in mehrfacher Hinsicht ist der bemerkenswerte, über nicht wenige Generationen andauernde wirtschaftliche Erfolg, den der Hanse zugehörige oder nahestehende Städte (s. Abb. 1, 2) für sich verbuchen konnten, in nuce auf einen einst freundschaftlich verbundenen, später dann in Ungnade gefallenen Vetter des Staufers Kaiser Friedrich I. Barbarossa zurückzuführen. Die Rede ist vom … Die Hanse: Von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städten gemeinschaftlich organisierter Handel zu Lande und auf dem Wasser weiterlesen

Wirtschaftliche Aktivitäten der Römer: Von den Anfängen bis zum Ende der Republik

Ganz selbstverständlich stehen heute tätigen Ökonomen und Wirtschaftsjournalist*innen für ihre Einschätzungen zu Fragen eines erwartbaren Wachstums, einer womöglich vermeidbaren Rezession, der Entwicklung der Arbeitsmärkte oder der bisherigen und zukünftigen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) fortlaufende Datenreihen einschlägiger Forschungsinstitute und von Statistikämtern zur Verfügung. Wie sollte es auch anders sein? Durch die jeweiligen volkswirtschaftlichen Kennziffern lässt … Wirtschaftliche Aktivitäten der Römer: Von den Anfängen bis zum Ende der Republik weiterlesen

Die Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1939

Einleitung Unterschiede in der Beurteilung ihrer Gründe und Ursachen und in der Art und Weise, wie sie am zweckmäßigsten zu bekämpfen gewesen wäre, hat es immer gegeben, wird es wohl auch zukünftig geben. Eine maßgebliche Erklärung dafür bieten die bisweilen fundamental voneinander abweichenden Lehrmeinungen ökonomischer Schulen mit den sie jeweils bestimmenden Traditionen und Denkmustern. Der … Die Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1939 weiterlesen

An einem Donnerstag im Oktober 1929: Der große Crash beginnt

Wirtschaftskrisen Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein sind von uns als Krisen bezeichnete gravierende Störungen des wirtschaftlichen Gleichgewichts eigentlich immer Agrar- und somit Versorgungskrisen gewesen. Durch klimatische Extreme wie heftige Regenfälle, plötzliche Kälteeinbrüche oder anhaltende Dürreperioden bedingte Ernteausfälle und eine daraus resultierende Verknappung des Nahrungsmittelangebots führten zu Hunger, Not und Elend bei den davon Betroffenen. … An einem Donnerstag im Oktober 1929: Der große Crash beginnt weiterlesen

Der Südseeschwindel 1720: Eine weitere Spekulationsblase platzt

Acht Jahrzehnte sind seit dem Ende des Tulpenhype in den Niederlanden vergangen. Europäische Seefahrer dominieren die Weltmeere mehr denn je, namens und im Auftrag heimischer Herrscherhäuser werden seit langer Zeit auf fernen Kontinenten Handelsstützpunkte und Kolonien angelegt. Sir Walter Raleighs Vorhersage, "Wer immer das Meer beherrscht, beherrscht den Handel, wer immer den Handel beherrscht, herrscht … Der Südseeschwindel 1720: Eine weitere Spekulationsblase platzt weiterlesen

Im goldenen Zeitalter der Niederlande: der Tulpenhype 1637

Wirtschaftskrisen im europäischen Mittelalter waren fast immer durch mangelhafte Ernteerträge hervorgerufene  Versorgungskrisen. Die Menschen lebten vorwiegend auf dem Lande, die Gesellschaften insgesamt waren agrarisch geprägt. Solange das Wetter mitspielte, funktionierte das auf weitgehende Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln ausgerichtete Modell der Dorfbevölkerungen. Kam es zur durch eine Dürre, eine Überschwemmung oder andere klimatische Extreme verursachten Verknappung war … Im goldenen Zeitalter der Niederlande: der Tulpenhype 1637 weiterlesen