Kontinuität und Diskontinuität: Die unvermeidliche Auseinandersetzung mit römischem Erbe Zu Beginn des vierten nachchristlichen Jahrhunderts zu Zeiten des Kaisers Konstantin I., des Großen, überwog für die allermeisten in Westeuropa sowie rund um das Mittelmeer lebenden Menschen eine gemeinsame Realität. Sie lebten, ob sie nun wollten oder nicht, ob sie dem althergebrachten heidnischen Götterglauben oder der … Herrschaft im Frühmittelalter: Die Karolinger weiterlesen
Das Oströmische Reich im 6. Jahrhundert unter Kaiser Justinian: Auf dem Höhepunkt von Macht und Bedeutung
Warum wir (noch) nicht von byzantinischer Geschichte sprechen Der von seinem Onkel Justin am 1. April 527 zum Augustus - zum Mitkaiser mit der baldigen Aussicht auf alleinige Regentschaft - erhobene Justinian genießt in unserer Gegenwart eher nicht den Bekanntheitsgrad wie beispielsweise der als Philosphenherrscher mit stoischen Neigungen populäre Marc Aurel oder der als Reisekaiser … Das Oströmische Reich im 6. Jahrhundert unter Kaiser Justinian: Auf dem Höhepunkt von Macht und Bedeutung weiterlesen
Die Franken als Schöpfer des langlebigsten Nachfolgereiches des weströmischen Imperium
Nur plumpe, kulturlose, Barbaren? Als erste wurden die Bewohner der Landschaft Karien im westlichen Kleinasien von Homer in der Ilias als Barbaren bezeichnet. Ein wenig schmeichelhaftes Etikett, das alsbald für alle galt, die nicht Griechisch sprechen konnten. Nachdem die Römer zur Zeit der mittleren Republik im Rahmen ihrer imperialen Expansion sich des Heimatlandes von Platon und Aristoteles … Die Franken als Schöpfer des langlebigsten Nachfolgereiches des weströmischen Imperium weiterlesen
Die Zeit der Völkerwanderung: Stammesverbände in dynamischer Bewegung
Einleitung Migration in all ihren Facetten - von den auslösenden Ursachen bis hin zu den Aufnahmekapazitäten möglicher Gastländer - ist ein den politischen und gesellschaftlichen Diskurs mitbestimmendes Thema der Gegenwart. Ob man will oder nicht. Der Blick in die weit zurückliegende Vergangenheit der Spätantike zeigt jedoch, dass Wanderungsbewegungen nicht nur von Individuen oder Kleinfamilien, sondern … Die Zeit der Völkerwanderung: Stammesverbände in dynamischer Bewegung weiterlesen
Architektur der Spätantike
Gibbons langer Schatten Noch immer wirken Edward Gibbons Thesen bis in die Gegenwart nach und beeinflussen unsere Vorstellungen davon, wie wir die römischen Kaiser mitsamt dem von ihnen organisierten und verwalteten Imperium wahrnehmen. Da dessen flächenmäßig größte Ausdehnung unter dem von 98 bis 117 regierenden Trajan erreicht wurde, scheint es ja auch durchaus naheliegend zu … Architektur der Spätantike weiterlesen
Allen Verfolgungen zum Trotz: Die christliche Glaubensgemeinschaft etabliert sich in der Spätantike
Die Zeit der Verfolgungen Ausdrucksvoll sind antike Berichte, in denen beschrieben wird, wie Angehörige der christlichen Religion von manchen, jedoch bei weitem nicht allen römischen Kaisern gezielter Verfolgung ausgesetzt waren. Nero, selbst ein Hauptverdächtiger in der Schuldfrage, wer denn den großen Brand Roms im Jahr 64 verursacht hat, sah in den nur einen einzigen Gott … Allen Verfolgungen zum Trotz: Die christliche Glaubensgemeinschaft etabliert sich in der Spätantike weiterlesen
Beginn der Spätantike
Epochengrenzen Wer sich die berechtigte Frage stellt, wann die Spätantike eigentlich zu Ende war, das Frühmittelalter somit begonnen hat, wird mit ganz unterschiedlichen Antworten konfrontiert. Nicht einmal das letzte Jahrhundert des römischen Altertums scheint für die einschlägigen Fachleute, Althistoriker und Mediävisten, exakt und damit widerspruchsfrei festzustehen. Dementsprechend wird mal das fünfte, mal das sechste oder … Beginn der Spätantike weiterlesen
Marc Aurel: Römischer Kaiser und Philosoph
"Hüte dich, dass du nicht ein tyrannischer Kaiser wirst! (...) Ringe danach, dass du der Mann bleibest, zu dem dich die Philosophie bilden wollte." (Marc Aurel, Selbstbetrachtungen VI, 30) Dass es sich bei Marc Aurel nicht um eine konturlose, beliebig austauschbare Gestalt an der Führungsspitze des Imperium Romanum gehandelt hat, sondern um jemanden der stets als … Marc Aurel: Römischer Kaiser und Philosoph weiterlesen
Die stoische Philosophie in der griechisch-römischen Antike
Anfänge Nicht wenige der ganz frühen griechischen Philosophen wirkten - anders als wir es vielleicht erwarten würden - nicht im Zentrum des zerklüfteten, gebirgigen Landes im Südosten Europas, sondern an der Peripherie des Kulturraums. Naturphilosophen wie Thales von Milet, Anaximander oder Anaximenes waren an der kleinasiatischen Westküste, in Ionien, zu Hause, weshalb sie ihrer Herkunft … Die stoische Philosophie in der griechisch-römischen Antike weiterlesen
Die Grenze sichern: Der römische Limes in Germanien
Exkurs: In der Gegenwart In der aktuellen politischen Debatte erfährt ein bislang allgemein als ehern wahrgenommenes Prinzip eine zunehmend kritischere Würdigung aus dem konservativen Milieu. Die Rede ist vom uneingeschränkten Recht auf Asyl all derjenigen, hierzulande Schutz vor Verfolgung zu genießen und nicht in ein Land zurückkehren zu müssen, sofern dort Folter oder andere schwere … Die Grenze sichern: Der römische Limes in Germanien weiterlesen