Italien und der Faschismus

Während Adolf Hitler und seine nationalsozialistischen Parteifreunde am 9. November 1923 beim Marsch auf die Feldherrnhalle in München scheiterten, indem sie vom Kugelhagel der Polizei aufgehalten wurden, war Benito Mussolini am 28. Oktober 1922, ziemlich genau ein Jahr früher, ungleich erfolgreicher. Anlass war der sogenannte Marsch auf Rom, durchgeführt von den faschistischen Schwarzhemden, an dem der spätere Duce noch nicht einmal persönlich teilgenommen hat, da er es für taktisch klüger hielt, die Zeit abwartend in Mailand zu verbringen. Doch in Rom griff die Staatsmacht nicht ein, im Gegenteil, man bot dem wie einst Caesar den Rubikon Überquerenden das Amt des Regierungschefs an.

Unterschiedliche Arten mit einem versuchten Staatsstreich umzugehen, möchte man schlussfolgern. Der eine wird, wenn auch nur verhältnismäßig kurz, ins Gefängnis geschickt, literarisches Produkt der  Festungshaft in Landsberg sollte das unsägliche Werk „Mein Kampf“ werden, und der andere wird erhöht durch Übertragung des bedeutsamen Ministerpräsidentenpostens.

War die italienische Gesellschaft denn eher bereit, den hohlen Phrasen und leeren Versprechungen des Faschismus Gehör zu schenken als die deutsche? Zeitlich ganz offensichtlich, womit sich die Frage nach dem Zustand des Landes im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert stellt.

Warum gerade Italien?

Die unter dem Oberbegriff Risorgimento zusammengefassten politischen und sozialen Bewegungen, die einen unabhängigen italienischen Nationalstaat ins Leben rufen wollten, waren 1861 endlich erfolgreich. Das die flächenmäßig weitaus größten Teile der Apenninenhalbinsel umfassende Königreich Italien konnte sich frei von bedrückender Fremdherrschaft fühlen und entfalten. Persönlichkeiten vom Schlage eines Giuseppe Mazzini, Giuseppe Garibaldi und Camillo Benso von Cavour waren imstande das Einigungswerk nachhaltig zu inspirieren, ein volles Jahrzehnt vor der Bismarckschen Schöpfung des Deutschen Reichs 1871.

Konnte da der Schattenwurf einer späten, möglicherweise allzu späten Industrialisierung des Landes die Strahlen der mediterranen Sonne eintrüben? Während in England schon um das Jahr 1780 herum die Industrialisierung in vollem Gange war, war es den Italienern zugedacht, darauf bis zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts warten zu müssen. 1899 etwa erfolgte die Gründung der Fiat-Fabriken in Turin durch Giovanni Agnelli. Regional betrachtet, sollte sie weitestgehend auf das im Norden gelegene Städtedreieck Mailand, Turin und Genua, das sogenannte Triangolo, beschränkt bleiben. Doch fehlte der norditalienischen Industrie im Unterschied zur kohlebasierten Schwerindustrie in England, Belgien oder im Ruhrgebiet zunächst die Energie. Erst allmählich konnte Abhilfe durch die Anlage von Wasserkraftwerken in den Alpen geschaffen werden. Die Abhängigkeit von Rohstoffimporten, insbesondere von Kohle, sollte jedoch noch während des Zweiten Weltkriegs ein ökonomisches Problem höchster Bedeutung bleiben.

Die beträchtliche staatliche Förderung jener Zeit in der Frühphase des Industrialisierungsprozesses, in der sich Sektoren wie die Schwerindustrie, der Maschinen- und Fahrzeugbau oder die Energieerzeugung besonderer Wertschätzung erfreuten, ging zu Lasten der Landwirtschaft. Vor allen Dingen in Süditalien hatte sie immer noch mittelalterlich zu nennende Produktionsbedingungen zu beklagen. Die Latifundienwirtschaft, oftmals von in den Städten ansässigen Großeigentümern betrieben, verpachtete ihre Flächen in mehreren Stufen, so dass am Ende der Kette vom Bodeneigentümer wirtschaftlich und sozial vollständig abhängige Kleinstbetriebe standen. Insofern liegt eine gewisse Folgerichtigkeit darin, dass aus Zusammenschlüssen sizilianischer Landarbeiter, den gegen Latifundienbesitzer und unhaltbare Arbeitsbedingungen protestierenden Fasci siciliani, eine Ursprungslinie der 1919 ins Leben gerufenen faschistischen Bewegung herausdestilliert werden kann.

Die grob skizzierten wirtschaftlichen Verhältnisse betrafen bei Gründung des Königreichs Italien 1861 eine Bevölkerungszahl von ungefähr 21,7 Millionen Einwohnern, die bis 1931 auf 41,6 Millionen Menschen anwachsen sollte, was in siebzig Jahren nahezu einer Verdoppelung entsprach. Es ist für das ganz Land an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert davon auszugehen, dass allenfalls jeder Zweite lesen und schreiben konnte. Die Quote der Analphabeten in Mussolinis Heimatregion, der Emilia Romagna, lag bei den über Sechsjährigen um 1900 jedenfalls bei gut 46 Prozent. Der spätere Duce, der es in geschickter Anbiederei an die einfache Bevölkerung verstand, sich als einfachen Romagnolen darzustellen, fiel insofern aus dem beschriebenen Rahmen als er 1901 in Forlimpopoli das Abitur ablegte.

1. Weltkrieg

Das Ende des 1. Weltkriegs vor einhundert Jahren erlebten die Italiener auf Seiten der alliierten Siegermächte. Dabei sah es vor 1914 noch so aus, dass Italien als Mitglied des Dreibundes mit Österreich-Ungarn und Deutschland verbündet war. Die Interpretation des Dreibundes als Defensivbündnis ermöglichte es jedoch, bei Kriegsbeginn zunächst eine neutrale Position einzunehmen, denn schließlich hatte Wien Belgrad den Krieg erklärt und nicht umgekehrt. Im Londoner Vertrag vom April 1915 schloss sich Italien der Entente an, nachdem Großbritannien, Frankreich und Russland gemeinsam großzügige territoriale Kompensationen, gemeint ist Landgewinn, im Gegenzug für Kriegsteilnahme auf ihrer Seite zugesprochen haben.

Danach konnte die Alpenfront eröffnet werden. Schwere Kampfhandlungen fanden im Hochgebirge der Dolomiten und der Ortlergruppe statt, wo beispielsweise Artilleriegeschütze auf fast 4000 Meter Höhe transportiert werden mussten. Am Isonzo sollte sich das von der Westfront in Nordfrankreich und Belgien her bekannte Muster des kaum Geländegewinn erbringenden Stellungskrieges in ähnlicher Form wiederholen, wohlgemerkt bei gleichzeitigen überaus hohen Verlusten. Die Zwölfte Isonzo-Schlacht im Oktober 1917 führte zur verheerenden italienischen Niederlage bei Caporetto (Karfreit), in deren Folge es den Mittelmächten gelang bis ca. 35 Kilometer vor Venedig vorzustoßen, bis ihrerseits diese Offensive verebbte.

Angesichts der hohen eigenen Opferzahlen, folgt man Jörn Leonhard (vgl. J. Leonhard, Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs, München 2014, S. 322), so beliefen sich die Verluste des italienischen Heeres auf insgesamt 800.000 Mann, wird verständlich, warum der Dichter und Schriftsteller Gabriele D‘ Annunzio von einem „verstümmelten Sieg“ gesprochen hat. Ein weiteres kommt hinzu: Die territorialen Zugewinne, die man bei Kriegsende zu erlangen hoffte, entsprachen nicht ganz den hochgespannten Erwartungen. Zwar wurden Südtirol, das Trentino, Julisch-Venetien und Teile Istriens und Dalmatiens dem Königreich Italien zugesprochen, doch eben nicht ganz Dalmatien, was wünschenswert gewesen wäre. Ebenso fühlte man sich bei der Aufteilung der deutschen Kolonien und im östlichen Mittelmeerraum übergangen.

Mussolini selbst war noch im Sommer 1914 Sozialist. Als solcher bekleidete er die Position eines Chefredakteurs beim wichtigsten Parteiorgan des PSI (Partito Socialista Italiano), der Zeitung „Avanti“. Seiner zweifelsohne vorhandenen journalistischen Begabung ist eine erhebliche Steigerung der Auflagenzahl zuzuschreiben, dennoch galt er vielen in der Partei als zu unberechenbar, zu radikal und zu anarchistisch. Als der Chefredakteur des „Avanti“ im November 1914 zusätzlich eine neue Zeitung „Il Popolo d‘ Italia“ herausgab, die von der Großindustrie finanziert wurde, kam es zum Bruch mit dem PSI. Man schloss ihn aus der Partei aus. Mussolini war jetzt 31 Jahre alt.

Seit September 1915 befand er sich als Soldat an der oben erwähnten Alpenfront, wo er zum Unteroffizier befördert wurde. Wegen einer bei einer Übung hinter der Front erlittenen Verletzung wurde Mussolini im Sommer 1917 vom Militärdient freigestellt und konnte sich wieder seinen journalistischen und politischen Tätigkeiten zuwenden, nun allerdings ohne Parteibuch.

Mussolini und der Wille zur Macht

Es sollten Angehörige der bereits vor dem 1. Weltkrieg bestehenden „Fasci d‘ Azione Rivoluzionaria“ sowie demobilisierte Kriegsheimkehrer sein, die Schwierigkeiten hatten, sich in ihre bürgerlichen Existenzen wieder einzufinden, es vielleicht gar nicht mehr wollten, die im März 1919 in Mailand vorrangig den Kern einer neuen politischen Bewegung bilden sollten: der Faschistischen. In Teilen der Gesellschaft, auch und gerade innerhalb des Besitz- und Großbürgertums, sah man die Entwicklung nicht ungerne, da Ängste und Sorgen vor der gleichzeitig erstarkenden kommunistischen Bewegung und dem Bolschewismus mit ihrer programmatischen Aversion gegen Privateigentum zunahmen. Die eigentliche Parteigründung des Partito Nazionale Fascista (PNF) erfolgte dann im November 1921, weniger als ein Jahr vor dem eingangs angesprochenen Marsch auf Rom. Von Beginn an legten rednerische Begabung, rhetorisches Talent, jahrelange politische Erfahrung und gewichtiges autoritäres Auftreten Mussolinis den Grundstock dessen, was späterhin im quasireligiösen Mythos vom Duce Verklärung und Überhöhung fand.

Welche geistigen und intellektuellen Einflüsse mögen auf ihn, der die Kirche und ihre Glaubenslehre zeitlebens abgelehnt hat, gewirkt haben? Der Einfluss der Philosophie Friedrich Nietzsches, mit der sich schon der junge Mussolini intensiv auseinandergesetzt hat, kann sicherlich nicht überschätzt werden. Die Idee vom Übermenschen als antikapitalistischem Symbol, des „neuen Menschen“ überhaupt, in der faschistischen Ideologie ist von der Schaffung des „uomo nuovo“ die Rede, durchzieht die literarische Produktion des einen wie des anderen. Der Übermensch hat dabei bei Nietzsche eine sowohl geistige wie biologische Bedeutung. Ziel sei es eine Herrenrasse zu züchten, die zur Herrschaft über Europa berufen sei. Nahe liegend scheint allein aus Gründen der Selbstvergewisserung zu sein, dass dort, wo es Auserwählte gibt, am anderen Ende der Skala diejenigen sein müssen, die nicht dazugehören sollten. Aus Nietzsches „Wille zur Macht“ wurde bei Mussolini La Filosofia Della Forza“. Nur am Rande von Bedeutung ist dabei, dass Adolf Hitler zu Mussolinis Geburtstag 1943 dem Jubilar eine reich ausgestattete 20 Bände umfassende Gesamtausgabe der Werke Nietzsches als Präsent überreichen ließ. Nicht unerwähnt sollte in diesem Zusammenhang bleiben, dass gleichfalls das Werk von Karl Marx, Georges Sorel und Gustave le Bon intensiv studiert wurde. Le Bons „Psychologie der Massen“ gab die Botschaft mit auf den Weg, dass Menschen in Massen wie Kinder zu beeinflussen und zu lenken seien. Mussolini verstand die Botschaft wohl und sollte sie bei seinen Reden vor großem Publikum, welches auf Marktplätzen oder Aufmarschplätzen versammelt war, in seinem Sinne zu nutzen wissen.

Würde daraus aber der Schluss gezogen, die italienische Kulturnation hätte keine eigene zeitgenössische philosophische oder künstlerisch-ästhetische Ideenlehre von Bedeutung gehabt, so wäre man auf der falschen Spur. So einfach liegen die Dinge nämlich nicht. Es war der italienische Futurismus, begründet 1909 von Filippo Tommaso Marinetti in seinem „futuristischen Manifest“, der uns heute noch tiefe Einblicke in die Denkmuster der damaligen Zeit beschert. Dort ist die Rede von der Liebe zur Gefahr, dem Lobpreis der angriffslustigen Bewegung, der Schönheit der Geschwindigkeit, der Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit und schließlich der Zerstörung von Museen, Bibliotheken und Akademien. Europaweit und darüber hinaus sollte der Futurismus besonders innerhalb der künstlerischen Felder von Plastik, Malerei und Literatur Bedeutung entfalten. Um nur ein Beispiel zu geben: Die futuristische Technik der Montage in der Literatur ist ein neuartiges Wesensmerkmal des modernen Romans wie etwa Manhattan Transfer von John dos Passos aus dem Jahr 1925. Ob der Futurismus seinerzeit in Italien dazu in der Lage war, mehr als die gesellschaftliche Avantgarde zu erreichen, ist eine andere Frage, die an dieser Stelle nicht weiter verfolgt wird.

1925 war dann die Zeit des Koalitionskabinetts, an dem neben Faschisten auch Liberale, Konservative und Katholiken Anteil hatten, abgelaufen. Die Diktatur war errichtet, Mussolinis Wille zur Macht hatte sich durchgesetzt. Rasch wurden alle Parteien verboten bzw. aufgelöst, die antifaschistische Presse verboten, eine politische Polizei installiert und Bürgermeister wurden von da ab ernannt und nicht mehr gewählt. Vom Parteienverbot war der PNF natürlich ausgenommen. Wer jetzt noch immer Opposition betrieb, wanderte ins Gefängnis oder wurde im Sinne radikaler Lösungen ermordet.

Im Zeichen des Imperialismus

Vom „neuen Menschen“ des Faschismus war schon die Rede. Vorbildfunktion konnten dafür die Römer der Antike einnehmen, deren durch strenge Leibeszucht gestählten Körper („mens sana in corpore sano“) ein riesiges Imperium geschaffen hatten. Das Mittelmeer hatte bei ihnen nicht umsonst die Bezeichnung „mare nostrum“. Während also Adolf Hitler vom Lebensraum im Osten träumte und schwadronierte, sollte es für Mussolini Lebensraum im Süden, vor allem auch in Nordafrika sein.

Mit historischen Bezügen nahm man es gleichwohl nicht so besonders genau, was schon am Begriff Faschismus und seiner Herleitung von den römischen fasces überdeutlich wird. Die fasces waren nämlich zusammengeschnürte Rutenbündel, die ein Beil umschlossen und als solche Zeichen der Amtsgewalt der Liktoren. Ihre Aufgabe war es, die höchsten Amtsträger der römischen Republik, die Konsuln und Prätoren, zu begleiten bzw. zu schützen  und deren Anliegen somit einen gewissen Nachdruck zu verleihen. Wohl kannte auch die römische Republik der Antike die Einrichtung einer Diktatur, sie war zeitlich allerdings auf ein halbes Jahr beschränkt und begrenzt. Zeitlich darüber hinausgehende Ansprüche an die Ausübung dieser speziellen und totalen Form von Amtsgewalt waren nicht vorgesehen. Gaius Iulius Caesar, der lebenslang Diktator sein wollte, wurde als Konsequenz während einer Senatssitzung 44 v. Chr. ermordet. Die Diktatur als Antithese zur republikanischen Staatsform konnte nicht akzeptiert werden.

Bereits seit der Mitte der 1920er Jahre und mit gesteigerter Intensität in den 1930er Jahren führte Italien erbitterte Kolonialkriege in Afrika. Die Gegner dafür sollte sich Mussolini in Libyen und Abessinien, dem heutigen Äthiopien, suchen. Hunderttausende Einheimische sollten dabei ihr Leben verlieren, in Abessinien unter anderem durch den Einsatz von Giftgas durch die italienische Luftwaffe. Damit werden Dimensionen berührt, die so gar nicht zu dem gegenüber dem deutschen Nationalsozialismus angeblich so viel sanfteren italienischen Faschismus zu passen scheinen. Am Ende des Tages galten Menschenleben hier wie dort nicht viel.

Im gemeinsamen Bündnis mit dem Deutschen Reich, der sogenannten Achse, nahm Italien dann am Zweiten Weltkrieg teil. Die Zustimmungswerte in der italienischen Bevölkerung für den Duce waren hoch, solange die von Blitzkriegstaktik geprägten Eroberungsfeldzüge erfolgreich waren. Mussolini verfolgte stets selbstbewusst eigene Ziele, so auf dem Balkan, so in Griechenland, so in Nordafrika. Von ergebenem und blindem Vasallentum kann nicht die Rede sein. Letztendlich waren aber die Produktionsziffern der heimischen Rüstungsindustrie zu gering, als dass man auf den verschiedenen Schauplätzen hätte erfolgreich sein können. Als im Oktober 1942 die britische Offensive bei El Alamein startete, war die Wende der Ereignisse in Sicht. Die Kapitulation der deutsch-italienischen Truppen in Tunesien im Mai 1943 und vollends die alliierte Landung auf Sizilien am 10. Juli 1943 führten dazu, dass das Gremium des Faschistischen Großrats gemeinsam mit dem Monarchen Vittorio Emanuele III. die Reißleine zog: Am 25. Juli 1943 wurde Mussolini abgesetzt und im Anschluss in Gewahrsam genommen.

Das Ende

Am 12. September 1943 gelang einem deutschen Kommandounternehmen die Befreiung Mussolinis aus Gefangenschaft, und Hitler, der Italien den Alliierten nicht kampflos übergeben wollte, ließ seinen alten Weggefährten die Italienische Sozialrepublik (Repubblica Sociale Italiana) am 23. September 1943 gründen. Trotz der Namengebung war sie faschistisch bis auf die Knochen. De facto nahm Mussolini seinen Regierungssitz in Salo am Gardasee. Den Tag, an dem er die Regierungsvollmacht an den Finanzminister abgab, den 25. April 1945, und die Flucht antrat, feiert Italien heute als Tag der Befreiung (Anniversario della Liberazione). Es wird der Befreiung vom Faschismus und der Besetzung Italiens durch die Nationalsozialisten sowie der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedacht.

Benito Mussolinis Geschichte ist nun fast an ihrem Ende angekommen. Bleibt noch zu sagen, dass sein Fluchtauto von Partisanen angehalten, er selbst festgenommen und tags darauf erschossen wurde.

Wer mehr über den italienischen Faschismus und Benito Mussolini erfahren möchte, sollte die ausgesprochen lesenswerte Biographie von Hans Woller zur Hand nehmen (H. Woller, Mussolini. Der erste Faschist, München 2016).  

 

 

 

 

 

 

 

 

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